Tierpsychologische Beratung

Kenntnisse der natürlichen Verhaltensweisen sind auch für die Nagerhaltung wichtig

Was ist Tierpsychologie?

Die Tierpsychologie befasst sich mit dem Verhalten unserer Haustiere. Basis ist die Kenntnis der natürlichen (arterhaltenden) tierischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen, Bedürfnisse und Instinkte sowie die Berücksichtigung des Gefühlslebens unserer Tiere.

Leider lassen sich artspezifische Bedürfnisse und natürliche Verhaltensweisen oft nur schwer mit den Anforderungen unseres Alltags vereinbaren. Konflikte sind daher häufig vorprogrammiert. Je besser wir das Verhalten, die Sprache und die Bedürfnisse unserer Tiere verstehen, um so leichter sind Verhaltensauffälligkeiten oder -probleme zu beheben.

Die tierpsychologische Verhaltensberatung gibt Ihnen die notwendige Unterstützung, um mögliche Probleme und Konflikte zu verhindern oder zu beheben. 

 

 

Rassespezifische Verhaltensweisen kennen und verstehen - die tierpsychologische Verhaltensberatung hilft weiter.

Was beinhaltet die tierpsychologische Verhaltensberatung?


1. Anamnese und Ursachenanalyse

Um die richtige Therapieform (Trainings-, Erziehungs- oder Verhaltensmethode) zur Behebung des Problemverhaltens zu finden, ist zunächst eine Anamnese notwendig. Die Kombination aus meinen Beobachtungen des Tieres und den im Gespräch mit Ihnen ermittelten Informationen zur Vorgeschichte, zur aktuellen Lebens- und Alltagssituation Ihres Tieres, zum Gesundheitszustand sowie zu den von Ihnen wahrgenommenen aktuellen Problemen ergibt eine aussagekräftige Anamnese. Diese bildet die Basis für eine erfolgreiche Ursachenanalyse.

Wird die Beratung mit Einsatz der Videokamera durchgeführt, ist die ausführliche Analyse und Besprechung der Aufzeichnungen Bestandteil der Anamnese und Ursachenanalyse.

 

 

 

 

 



Die tierpsychologische Verhaltensberatung - der Weg zum gegenseitigen Verständnis.

2. Das Handlungskonzept 

Auf Basis der Ursachenanalyse erarbeite ich gemeinsam mit Ihnen ein Handlungskonzept, welches die individuellen Verhaltensweisen Ihres Tieres wie auch die Umsetzbarkeit im Alltag berücksichtigt.

Wurde im Rahmen der Beratung eine Videokamera eingesetzt, erhalten Sie auf Wunsch neben dem Handlungskonzept eine DVD mit den Aufnahmen aus den Beratungs- oder Trainingsterminen.

 

 

 

 

 


Tierpsychologische Verhaltensberatung fordert Sie als Halter - die richtige Beschäftigung für Ihre Tiere.

3. Die Umsetzung des Handlungskonzeptes

In vielen Fällen ist bereits mit kleinen, aber wesentlichen Änderungen im Umgang zwischen Ihnen und Ihrem Tier eine Verbesserung oder sogar vollständige Behebung von schwierigen Verhaltensmustern zu realisieren. Je nach Ausprägung und Ursache der Verhaltensauffälligkeiten kann bis zu ersten deutlichen Verbesserungen jedoch auch eine längere Lern- und Übungsphase erforderlich sein, die von Ihnen Geduld und Durchhaltevermögen fordert.

Die Umsetzung des Handlungskonzeptes ist nicht die Aufgabe Ihres Tieres, sondern liegt in Ihrer Verantwortung. Der langfristig stabile Erfolg lässt sich u.a. auch daran messen, wie viel Aufmerksamkeit, Zeit und Konsequenz sie bei der Umsetzung der vereinbarten Vorgehensweisen aufbringen können. 

 

Können alle Verhaltensprobleme gelöst werden?

Nein, aber die Meisten. Es gibt leider manchmal schwierige oder störende Verhaltensweisen unserer Haustiere, die auch mit viel Geduld und Durchhaltevermögen nicht vollständig behoben oder nur minimal verbessert werden können. In diesen Fällen unterstütze ich Sie bei der Erarbeitung von Strategien, um trotz der Herausforderungen eine für Sie und Ihr Tier geringstmögliche Belastung und ein stressfreies Miteinander zu erreichen. 

Wenn Ihr Hund Ihre Zeitung liest, kann die tierpsychologische Verhaltensberatung helfen.