Pferde

Allgemeine Informationen

Vom Zehengänger zum Huftier - der lange Weg zum Reitpferd.Urheimat der zur Familie der Equiden gehörenden Hauspferde (Equus caballus) ist Nordamerika und Europa. Der Vorläufer der heutigen Equiden, der Eohippus, lebte vor rund 70 Mio. Jahren in Wäldern und verfügte – angepasst an sein damaliges Habitat - noch über Zehen statt des späteren Hufs. Mit dem Verlassen der Wälder und der Besiedelung von Baumsavannen und Steppen bildeten sich die Zehen zurück, gleichzeitig wandelten sich die Tiere zu Grasfressern und entwickelten aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen in Steppenlandschaften eine hervorragende Thermoregulation.

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Nagetiere

Allgemeine Informationen

Die Ordnung der Nagetiere (Rodentia) umfasst über 2000 Arten und bildet damit beinahe die Hälfte aller Säugetierspezies. Da die Haltungsanforderungen wie auch die Verhaltensweisen und Kommunikationsformen der verschiedenen Arten oft sehr unterschiedlich sind, finden Sie hier nur eine kurze Vorstellung der häufig gehaltenen Nagetiere. Im Rahmen der Tierhaltungsberatung erfahren Sie alles rund um Haltungsanforderungen und Verhaltensweisen der verschiedenen Nagerarten.

 

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Kaninchen

Allgemeine Informationen

Tierhaltungsberatung und Verhaltensberatung - für glückliche Langohren und HalterKaninchen gehören - anders als oft angenommen - nicht zu den Nagetieren, sondern zur Ordnung der Hasentiere (Lagomorpha). Die Urheimat der Kaninchen ist die Iberische Halbinsel. Ihre Beliebtheit lag in den Anfängen der Züchtung durch den Menschen allein in den hervorragenden Nutzungsmöglichkeiten als Fell- und Fleischlieferanten begründet. Obwohl oder gerade weil die Zucht heute primär anderen Zielen dient, hat sich die Begeisterung des Menschen für die possierlichen Hasentiere bis heute gehalten.

Die eigentliche Haustierhaltung unserer Langohren begann erst gegen 1000 n. Chr. – zu diesem Zeitpunkt war bereits eine Vielzahl an neuen Rassen entstanden, die sich in Fellfarben und –strukturen wie auch in ihrer Größe deutlich von dem ursprünglichen Wildkaninchen unterschieden.

 

 

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Hunde

Allgemeine Informationen

Verhaltensberatung für Hunde beinhaltet die Instinkte und Verhaltensweisen des WolfsUnsere heutigen treuen Freunde und Begleiter gehören zur Familie der Carnivoren (Fleischfresser) und stammen vom Wolf, dem Canis lupus, ab. Was die Dauer der engen Bindung zum Menschen anbelangt, ist er das Urgestein unter den Haustieren. Bereits seit der Altsteinzeit, also etwa um 15.000-10.000 v. Chr., spielte der Wolf eine wichtige Rolle im Alltag der Menschen. Basis für diese frühen Domestizierungsanfänge war die Tatsache, dass Wolf und Mensch in sehr ähnlicher Sozialordnung lebten. Der Wolf als klassisches Rudeltier verfügt über alle wichtigen Verhaltensmuster und Kommunikationsformen, die dem Überleben des Rudels dienen.

Primäre Zielsetzungen des Rudels sind dabei die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Nahrungsbeschaffung, die Revierverteidigung und der Arterhalt durch die Sicherstellung einer starken, überlebensfähigen Nachkommenschaft. Während Wölfe auf Reviereindringlinge mit äußerster Intertoleranz reagieren, sind die Verhaltensweisen innerhalb des Rudels auf einen toleranten und friedfertigen Umgang ausgerichtet. Die Leittiere des Wolfsrudels zeichnen sich durch besondere Friedfertigkeit und Besonnenheit aus.

Bis heute ist das Verhalten unserer Hunde stark von ererbten genetischen Instinkten geprägt, was sie zu idealen Helfern in den verschiedensten Berufszweigen macht und sie darüber hinaus gleichzeitig auch zum idealen Familienbegleiter qualifiziert.

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Bei Verhaltensproblemen: Katzen- und Hundetraining im Raum Köln

Allgemeine Informationen

Hauskatze

Unsere heutige Hauskatze gehört zur Familie der Felidae (wie auch Tiger und Löwe) und stammt von der nordafrikanischen Wildkatze und der Falbkatze ab. Im Vergleich zum Hund lebt die Katze erst relativ kurz in der Gesellschaft der Menschen - erst seit ca. 2600 v.Chr. haben Katze und Mensch eine sich wandelnde Bedeutung füreinander. Das hat seine Ursache darin, dass Katzen keine Rudeltiere sind und eine Beziehung zum Menschen ausschließlich auf mutualistischer Basis (zum gegenseitigen Vorteil) entstehen konnte. Bis heute lebt die Katze trotz Domestizierung in der freien Natur ein ihren Urinstinkten entsprechendes Leben. 

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