… Menschen und Tiere und wie sie miteinander sprechen

Schon als kleines Mädchen hatte ich eine tiefe Bindung zu Tieren und ohne viel über sie zu wissen, hatte ich immer das Gefühl, dass sie mich verstehen oder sogar antworten. Meistens waren es Hunden und Katzen, mit denen ich (wortwörtlich) gesprochen habe.

Viele Jahre später mit geregeltem Job im Büro, kam Katze Lisa in mein Leben. Ein kleiner Wildfang, der in der Prägephase keinen Kontakt zu Menschen hatte und sich ganz anders verhielt, als die Katzen, die mich bis dahin auf meinem Weg begleitet hatten. Nichts funktionierte so, wie ich es kannte und Lisa markierte regelmäßig die gesamte Wohnung mit Urin. Eine zu Hilfe gerufene Tierpsychologin gab mir den Rat, auf jede markierte Stelle ein Katzenklo zu stellen. 10 Katzenklos alleine im Wohnzimmer… eine eher suboptimale Lösung.

Tiere lieben heißt noch lange nicht sie auch zu verstehen

Auch wenn ich Tiere immer liebte und auf intuitiver Ebene verstand – das reichte nicht aus, um Lisa zu helfen. Ich brauchte einen langen Weg, eine fundierte Ausbildung und viel praktische Erfahrung, bis ich mir das wissenschaftliche Handwerkszeug angeeignet hatte, um als zertifizierte Tierpsychologin, Tiertrainerin und Haltungs- u. Ernährungsberaterin arbeiten zu können.

Liebe ist immer eine großartige Basis, um ein Tier zu halten. Aber ohne das Tier und seine Bedürfnisse zu verstehen, können wir das, was wir uns für unsere Tiere am meisten wünschen, nicht erreichen: Ein glückliches und stressfreies Leben.